| Mit dieser Seite will ich praktische Informationen zur Verfügung stellen, die Dir helfen könnten, wenn Du Dich auf Dein Abenteuer in Namibia oder Südafrika vorbereitest. Nichts dramatisches, nur nützliche Tipps |
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Ich will ja keine Offensichtlichkeiten ausbreiten, aber den Äquator in Richtung Süden zu überqueren heißt nun einmal, dass Februar plötzlich Sommer bedeutet, die Tiefdruckgebiete sich jetzt im Uhrzeigersinn drehen und Nordhänge nunmehr auf der Sonnenseite liegen. Also was immer ich hier auch geschrieben habe, ist nur richtig, bezogen auf die entsprechende Hemisphäre, auf die ich mich gerade beziehe.. |
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In Südafrika wird die Uhr nicht umgestellt. Der Zeitunterschied ist
immer GMT +2 Stunden.
Abgesehend davon, dass es zwar in Namibia eine Zeitumstellung gibt, ist die Zeitdifferenz dort während des Europäischen Winters ebenfalls GMT +2. Stunden.Aus diesem Grunde gibt es schlicht keinen "jet-lag". Direktflüge dauern ungefähr 11 Stunden. |
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Ein Wort zur Warnung über die Sonneneinstrahlung. UNTERSCHÄTZE NICHT die Stärke der Sonne hier. Sie bedeutet Hitze und Verbrennungen ohne ausreichenden Schutz, vor allem, wenn man völlig blass aus der Wintersonne Europas hierher kommt. Sonnenhut und Sonnencreme sind das mindeste. Und das Zeug mit LSF 8 oder 16 gleich zuhause lassen. Das bringt es definitiv nicht! |
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In Namibia ist der Regen unvorhersehbar und selten.
In Südafrika ist das etwas komplizierter. Als Faustregel kann man sagen, dass die Kap Provinz (Cape Province) im Winter Regen hat. Die Sommer sind grundsätzlich trocken. Der Norden hat Sommerregen. Europäische Frontensysteme (Warmfront / Kaltfront) gibt es hier aber nicht richtig. Niederschlag gibt es hauptsächlich in Form von Gewittern. Typische Reihenfolge der Geschehnisse in diesem Fall: Blauer Himmel, fluffige weiße Wölkchen, die zu dunklen Ungetümen werden, gefolgt von großen Mengen Regen oder Hagel. Das dauer alles in allem nicht länger als eine Stunde, dann scheint die Sonne wieder. |
| Hinweis von Sascha:
Die Fahrerlaubnis Um als Deutsche in Südafrika/Namibia fahren zu dürfen, benötigt man eine Fahrerlaubnis in englischer Sprache. Dies muss nicht unbedingt ein internationaler Führerschein sein. Der Europäische Kartenführerschein tut es aber nicht, denn der ist für Deutsche in Deutsch! Mann kann zur Not in Südafrika zu einem Übersetzer gehen. Dies muss ein "Sworn Translator" sein. Die Übersetzung ist dann mit vorzuzeigen. Ich empfehle dennoch dringend rechtzeitig in Deutschland einen internationalen Führerschein zu beantragen. Nicht jeder Polizist in Namibia und Südafrika kennt nämlich diese Regelung. "4 Way-Stops" Das Stoppschild wird hier oft auf jeder der Straßen einer Kreuzung angebracht. Wie in Deutschland muss man hier anhalten. Anders als in Deutschland, heißt das nicht, dass man hier stehen bleibt, bis die Hauptstraße frei ist. Eine Hauptstraße gibt es dann nämlich nicht. Vielmehr wird in der Reihenfolge des Eintreffens am Stoppschild weitergefahren. Das sollte man wissen, sonst wartet man sich einen Wolf und stößt schnell auf Unverständnis bei den anderen Autofahrern. |
| Gesetzliche Währung in Südafrika ist der Rand (R) und
Cent als Bruchteil davon. In Namibia ist es der Namibian Dollar (N$).
Der Rand wird aber überall akzeptiert und entspricht dem Wert des N$.
Man sollte aber nicht versuchen, seine N$ in Südafrika loszuwerden. Das
wird in der Regel nicht akzeptiert Das Umtauschverhältnis Rand / Euro ist nicht fix. Im Moment liegt der Kurs bei ca. 8:1 (Oktober 2005). Gehe auf: http://www.x-rates.com/calculator.html für den aktuellen Kurs. Dies bedeutet nun nicht, dass alles um den Faktor 8 günstiger wäre. Das ist etwas komplizierter. Alles hängt davon ab, was man wo kauft. Importierte Produkte, wie Designerklamotten und Elektronik sind grundsätzlich ähnlich teuer wie in Europa. Örtliche Waren können günstiger sein, aber es kommt auf die Location an. Wenn Du Geld in touristischen Gegenden ausgibst, die als Zielgruppe europäische Touristen haben, dann wird es keinen großen Preisvorteil geben. Wenn ich diese Gegenden vermied, konnte ich durchaus 2- bis 3mal günstiger leben als im nördlichen Europa. |
Um das an einem Beispiel (November 2004) zu zeigen:
Das Bankensystem in Südafrika und Namibia ist auf neuestem Stand Es gibt ausreichend Geldautomaten (beinahe flächendeckender als in Europa), das heißt man kann mit einer normalen EC-Karte direkt an sein Geld kommen. Auch Kreditkarten werden häufiger als in Deutschland akzeptiert. Kreditkartenunternehmen buchen meist eine besondere Gebühr für den Auslandseinsatz. Daher ist die EC-Karte vorzuziehen. Das ist auch auf jeden fall bequemer als Travelerschecks oder der Geldumtausch bei der Bank. Öffnungszeiten der Banken sind für gewöhnlich von 09h00 bis 16h30 Montags bis Freitags und von 09h00 bis 13h00 Samstags. Beinahe alle Läden und Restaurants akzeptieren Kreditkarten. VISA und Master Card scheinen am beliebtesten zu sein |
| Informieren Sie sich bei einem lokalen Gesundheitsamt
über Impfungen und Gefahren Als gebürtiger Südafrikaner habe ich mich
nie damit abgegeben, außer wenn es ins Lowveld ging, denn da gibt es
Malaria.
Die Krankenhäuser in Südafrika sind Spitzenklasse, solange man versichert ist. Wasser aus dem Wasserhahn ist sauber. (Kommentar Sascha: In Namibia schmeckt es aber grausam, da es umständlich aufbereitet wird. Die Leute dort filtern es in der Regel gründlich.) |
| Sprachen haben hier mehr als in Europa politischen und
geschichtlichen Beigeschmack. Nicht umsonst gibt es in Südafrika das
wohl einzige Denkmal für eine Sprache. Obwohl Englisch Amtssprache ist,
gibt es 13 weitere Sprachen in Südafrika und etwa 27 Sprachen und
Dialekte in Namibia.
Wer etwas Englisch spricht, sollte keine Probleme haben. (Anmerkung Sascha: Afrikaans ist die wohl wichtigste der weiteren Sprachen. Entstanden aus dem Holländischen, man spricht auch vom Kapholländisch, ist es dem Deutschen sehr ähnlich. Auch wenn es für einen Deutschen ein Problem sein dürfte Afrikaans zu verstehen. Der Afrikaans Sprechende versteht in der Regel den Deutschen. Ich wäre also vorsichtig mit Äußerungen, die abfällig verstanden werden könnten.) |
| Besorgt über die Kriminalität in Südafrika? Es kann schon etwas
problematisch sein, wenn man noch nicht dort war und insbesondere nicht
weiß wo man hingehen kann und wo man besser nicht hingeht bzw. was man
tut oder besser bleiben lässt. Ich bin Südafrikaner und habe hier die
meiste Zeit meines Lebens verbracht. Ich bin nie bedrängt oder
überfallen worden. Warum? Zum einen halte ich mich von gefährlichen
Gegenden fern zum anderen weiß ich ganz gut was zu tun ist um sich zu
schützen. Und das ist gar nicht so schwer. Eigentlich weiß das
wirklich jeder.
Ich habe schon zuvor Leute durch Südafrika geführt und auf dem Rückweg auf Kriminalität angesprochen, gab es immer nur eine Antwort: "Welche Kriminalität?". Kriminalität in Namibia ist grundsätzlich gesprochen kein Problem. |